Thymus Capitatus

Thymus Capitatus L.

Gängige Bezeichnung:: Thymian

Wissenschaftliche Klassifikation

Familie: Lamiaceae

Gattung: Thymbra

Art: T. capitata

Anbaufläche: 1.1 ha

Beschreibung

Der Thymian gehört zu den strauchartigen Pflanzen, die eine Höhe von etwa 20-30 cm erreichen und einen intensiv aromatisch Geruch aufweisen. Die Pflanze gehört zur Familie der Lamiaceae. Der holzige Stamm ist mit einer weißlichen Rinde überzogen. Die Zweige sind von einem dichten Flaum überzogen.

Die Blätter sind klein, gestielt, umgebogen und von grau-grüner Farbe.

Die Blüten sind klein, röhrenförmig, weisen ein weiße bis rosa-violette Farbe auf. Die Blütenstand sind ährenförmig zusammengesetzt. Der obere Teil des Kelches weist eine typisch flache Form auf.

Verbreitung und Lebensraum

Die Thymianpflanze bevorzugt sonnige und kalkhaltige Böden, wächst jedoch auch in sandiger und salzhaltiger Umgebung.

Verwendung

Die Pflanze enthält ein ätherisches Öl, das aus Thymol, Carvac, Pinen, Tannin, Bitterstoffen, Serpillin und Harzen zusammengesetzt ist. Thymian hat antiseptische, krampflösende, hustenstillende, appetitanregende, verdauungsfördernde, narkotisierende, desodorierend, harntreibende, schleimlösende, kräftigende und vermizide Wirkungen. In der Bienenhaltung wird Thymianpflanze für die Produktion des wertvollen Thymianhonigs sehr geschätzt.

Mythen und Legenden

Thymianpflanzen sind im Mittelmeerraum weit verbreitet und wachsen spontan an trockenen Küstenhängen, seltener im Binnenland.

Die Ägypter importierten bereits vor 3500 Jahren ätherische Öle, darunter auch Thymian-Öl, das von erfahrenen Priestern zur Herstellung von Salben sowie für die Einbalsamierung ihrer Toten verwendet wurde.

Griechen und Römer kannten bereits die antiseptische Wirkung des Thymians und verwendeten die Pflanze, um Fleisch zu konservieren. Im Alten Rom nahmen die Soldaten vor der Schlacht ein Thymian-Bad, da sie daran glaubten, dass die Pflanze ihnen Kraft und Mut verleihe.

Gegen Mitte des 18. Jahrhunderts gelang es dem französischen Chemiker Lallemand, aus der Pflanze das ätherische Öl Thymol zu extrahieren. Aufgrund seiner Eigenschaft, das Wachstum von Bakterien, Viren und Pilzen zu verlangsamen, wurde es bis zum Ersten Weltkrieg als Antibiotikum eingesetzt. Nach der Entdeckung des Penicillins verlor es an Bedeutung. Heute sind Thymian und Thymianöl oft in Hustensirup, Likör, Mundwasser und Zahnpasta enthalten.

Unsere Produktion

Unsere Produktion besteht aus über zwei Hektar Anbaufläche in einer unberührten Gegend der Monti Iblei auf Sizilien. Die Ernte- und und Erstverarbeitungsmethoden sind mit unseren Partnern zusammen nach den spezifischen Bedürfnisse des fertigen Produktes abgestimmt worden.

Die Trocknung findet unter kontrollierten Feuchtigkeits- und Temperaturbedingungen statt. Alle unsere Produkte sind bio-zertifiziert und wir folgen den HACCP-Verfahren zur Qualitätskontrolle.

Bibliographie

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